Seminare
Datum
18.03.21 – 18.03.21
Ort
ZOOM
Seminarnummer
WB 21-07
Seminargebühr
0,00

Bereit für den Bürgerkrieg?

Die rechtsextreme Militia-Bewegung in den USA | Online

Die Bilder vom Sturm auf das Kapitol gingen um die Welt. Wenn nach einer US-Präsidentschaftswahl der Senat und das Repräsentantenhaus zur Bestätigung des Wahlergebnisses zusammenkommen, ist das eigentlich reine Formsache. Nicht jedoch nach dieser Wahl. Aufgewiegelt durch den abgewählten, aber noch amtierenden Präsidenten Donald Trump, drang ein rechter Mob in das Kapitol in Washington, D.C. ein. Sein Ziel: Joe Bidens Präsidentschaft beenden, bevor sie begonnen hatte. Fünf Menschen starben, darunter ein Polizist.

Im April letzten Jahres war es im Kapitol in Michigan bereits zu ähnlichen Szenen gekommen. Als Reaktion auf die Corona-Maßnahmen der demokratischen Gouverneurin Gretchen Whitmer stürmten schwer bewaffnete Männer und Frauen das Gebäude und forderten das Ende aller Einschränkungen des öffentlichen Lebens.

Damals wie heute sehen die amerikanischen Sicherheitsbehörden Mitglieder verschiedener paramilitärischer Milizen als teilverantwortlich für die Gewalt. Die meisten Expert*innen sind sich einig: Die von rechtsradikalen Verschwörungsmythen geprägte staatsfeindliche Militia-Bewegung hat im Zuge der Covid-19-Pandemie neue Bedeutung erlangt. Doch was macht diese Bewegung aus? Was verbindet sie mit anderen rechtsradikalen Gruppierungen und was unterscheidet sie? Wer sind die zentralen Akteure der Bewegung und was haben Hawaii-Hemden und Memes von Pepe dem Frosch mit ihrem Erfolg zu tun?

Das Online-Seminar findet am 18.03.2021 von 17:00 bis 21:00 Uhr statt. Die Veranstaltung richtet sich an junge Erwachsene ab 18 Jahren. Damit es auch online interaktiv und abwechslungsreich wird, ist die Teilnehmendenzahl begrenzt. Die Zugangsdaten erhaltet Ihr zwei Tage vor Beginn des Online-Seminars. Wir freuen uns auf Euch!

Das Seminarteam

Valentin Wutke absovierte nach seinem Bachelorabschluss in Politikwissenschaften, Soziologie und Geschichte in Bonn seinen Master in International Relations am King’s College London. Seit Oktober 2020 promoviert er zum Thema Konstruktion von gesellschaftlicher Wirklichkeit durch Verschwörungsmythen am Beispiel der Reichsbürger und der amerikanischen Sovereign Citizens.

Philipp Lehmann hat Politikwissenschaft und Geschichte studiert und leitet für den v.f.h. und die Friedrich-Ebert-Stiftung seit 2015 Seminare. Seit Oktober 2020 ist er Jugendbildungsreferent beim v.f.h., dort betreut er vor allem die Bereiche Schüler*innenvertretung und kommunale Jugendbeteiligung.

 

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